Die Damen stehen in der zweiten Saisonhälfte vor grösseren Hürden

Konsternation und enttäuschte Gesichter nach dem Heimspiel gegen den HC Rüti Rapperswil-Jona Ende Januar – die Murianerinnen hatten die erste Niederlage der laufenden Saison eingefahren (abgesehen vom Cup-Final natürlich, was von der Mannschaft nicht wirklich als Niederlage gewertet wurde). Da war er also, der erste Punkteverlust in der Aufstiegsrunde und dies bereits im dritten Spiel. Der Spielraum ist begrenzt für die Damen des TV Muri, wenn sie um den Aufstieg mitspielen wollen. Eine Niederlage wäre grundsätzlich verkraftbar, doch stehen noch beide Spiele gegen die starken Mythen-Shooters an und auch die anderen aus der Gruppe werden Muri keine Geschenke machen. Und so tut die Pleite (28:31), welche mit einem geschickteren Spiel gegen die Zürcher Mannschaft hätte abgewendet werden können, doppelt weh.

Herausforderung angenommen

Trotz diesem kleinen Rückschlag haben die Damen die Herausforderung angenommen; das Ziel ist nach wie vor klar. Schliesslich hatte man sich für die Rückrunde stärkere Gegnerinnen, knappere Resultate und mehr Spannung gewünscht, um sich besser für einen Aufstieg vorbereiten zu können. Der TV Muri hat dies nun erhalten, nicht nur mit der Einteilung in die einzige Gruppe, in der drei erstplatzierte Mannschaften aus der Vorrunde vertreten sind, sondern auch mit schwierigen Voraussetzungen bei den Kader-Ressourcen.

Veränderungen im Kader

Die erfreuliche Nachricht zuerst: Janine Weibel und Draga Dragas konnten nach ihren Verletzungspausen das Comeback erfolgreich geben. Auf ihre Unterstützung sind die Damen auch angewiesen, denn weitere Ausfälle und Verletzungen stellen den TV Muri vor eine grosse Herausforderung. Einerseits fielen Géraldine Müller und Gaby Lauper in den letzten Partien verletzungsbedingt aus, wobei noch nicht klar ist, wann diese Spielerinnen wieder fit sein werden. Zudem gestaltet sich die Goalie-Situation bei den Damen als weitere Challenge. Beide Stamm-Torhüterinnen fallen nämlich in der Rückrunde aus: Claudia Kuhn musste sich einer Schulter-Operation unterziehen und Nuala Frei, welche schon seit längerem mit Verletzungen zu kämpfen hat, musste aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt geben. Glücklicherweise darf der TV Muri auf drei Torhüterinnen zählen, welche das Kader neu ergänzen: Marta Botas (Transfer), Jasmin Brunner (Neu-Rekrutierung) und Jasmin Hürlimann (Juniorin).

Die Spannung bleib

Dass es auch mit dieser neuen Kader-Konstellation funktioniert, zeigte der TV Muri vergangenen Samstag zu Hause gegen SG Malters/Emmen. In einem souveränen Spiel gewann man dank einer starken Teamleistung mit 29:22 (19:13) und konnte mit diesen zwei Punkten eine Negativserie bereits verhindern. Es bleibt also spannend bei den Damen des TV Muri. Das nächste Heimspiel findet erst am 7. März um 15.30 Uhr gegen den HC Einsiedeln statt. Davor muss das Team jedoch noch auswärts gegen die Mythen-Shooters bestehen (29. Februar, 18.30 Uhr in Brunnen).

 

Vorschau
 
Sa, 29.02.2020 | 18:30 Uhr
Mythen Shooters - TV MURI
Brunnen
3. Liga - Aufstiegsrunde
Vorschau
 
Sa, 07.03.2020 | 15:30 Uhr
TV MURI - HC Einsiedeln
Muri Bachmatten
3. Liga - Aufstiegsrunde